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Wie viel bist du dir selbst wert?

Willkommen zum Blog-Beitrag zur Woche. Heute betrachten wir einmal das Thema „Selbstwert“. Ein meiner Meinung nach großes Wort, dass sich auf dein gesamtes Leben auswirken kann. 

Die Bedeutung von Selbstwert kann man sich schon sehr gut aus dem Namen herleiten. Was bin ich mir selbst wert? 
Warum ist es meiner Meinung nach so bedeutend für dein gesamtes Leben? Ganz einfach – Welchen Wert du dir zuteilst hat am Ende auch unmittelbaren Einfluss auf deine Selbstliebe, deine Selbstzufriedenheit und dein Selbstbewusstsein. Verkaufst du dich teilweise unter Wert? Denkst du, dass du manche Dinge nicht verdient hast? Fühlst du dich schlecht, wenn dir mehr Geld zur Verfügung steht? Hast du das Gefühl, die ganze Welt verurteilt dich für solche Dinge?

Wenn du dir bewusst bist, welchen Wert du für dich selbst hast, dann kannst du damit optimal arbeiten.

Beispiel 1: Gehen wir davon aus, dass du erkennst, dass dein Selbstwert bisher viel zu gering gehalten wurde von dir. Du hast dich nicht getraut, deine Meinung zu manchen Themen dazuzugeben, weil du dachtest, deine Meinung zählt weniger als der Rest. Du hast dir nicht sehr viel zugetraut, weil du dachtest, dass du das gar nicht kannst oder dazu gar nicht berechtigt bist. Wer bist du schon, eine Meinung zu x und y zu haben? Wer bist du, dich und deine Arbeitsleistung in den Vordergrund zu drängen? Du bist maßlos unterbezahlt im Vergleich zu deinen Kollegen, aber das wird schon gerechtfertigt sein, oder?

Kommt dir das bekannt vor? – Ich kann dich beruhigen: Es geht vielen Menschen da draußen so, wenn sie ihren wahren Wert nicht selbst erkennen können.

Beispiel 2: Du hast deinen Wert endlich selbst erkannt und vor allem kannst du dich auch damit identifizieren. Was passiert jetzt, wenn jemand versucht, dich unter Wert zu behandeln oder zu bezahlen? Richtig, du greifst aktiv ein. Nicht, dass derjenige dir was Schlechtes will, das möchte ich gar nicht behaupten, aber 

vielleicht hast du dich so lange versteckt und bist unter dem Radar geflogen, dass auch andere Menschen dich nicht mehr 100 % in deiner vollen Wertigkeit wahrnehmen.

Beispiel 3: Du überschätzt deinen Wert maßlos. Hast die große Klappe, bringst aber nur mittelmäßige Ergebnisse und wunderst dich, warum alle anderen unzufrieden mit dir sind. Du kannst es vielleicht auch gar nicht nachvollziehen, weil für dich die Ergebnisse natürlich super sind. Sind schließlich auch von dir. Erst in dem Moment, in dem du erkennst, dass du dich maßlos überschätzt, hast du die Möglichkeit etwas daran ändern.

Die Beispiele sind teilweise natürlich etwas überzogen. Ich möchte, dass dir bewusst wird, wie viel Macht dir der Selbstwert geben kann. Der wichtigste und erste Schritt dafür ist einfach Klarheit zu haben. Klarheit darüber, wie du deinen Wert einschätzt. Klarheit darüber, ob diese Einstufung gerechtfertigt ist. 

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Um diese Klarheit zu erhalten gibt es unzählige Möglichkeiten. Ich möchte dir für heute einfach mal ein paar Indikatoren mit auf den Weg geben, die ein Anzeichen dafür sein könnten, dass du deinen Wert UNTERSCHÄTZT. 

Bevor ich jetzt jedoch zu diesen Indikatoren komme, möchte ich vorher noch einmal eine Sache besonders betonen, die von vielen Menschen oft fälschlich interpretiert wird. Die folgenden Indikatoren können potentielle FOLGEN deines Selbstwertes sein, d.h. sie treten so ein, weil du deinen Selbstwert zu gering einschätzt. Auf gar keinen Fall sind es URSACHEN oder DEFINITIONEN deines Selbstwertes. Sie bestimmen nicht, welchen Wert du hast. Sie stecken dich in keine Schublade. Lass dir bitte auch niemals etwas Anderes von jemandem einreden.

Beziehungsstatus 

Davon kann ich persönlich selbst ein Lied singen. Menschen, die sich selbst keinen großen Wert beimessen und deren Selbstliebe auch nicht stabil aufgebaut ist, neigen dazu, Bestätigung, Anerkennung und Liebe in anderen Personen oder potentiellen Partnern zu suchen. Das sind meistens Frauen, die gefühlt von einer Beziehung in die nächste springen und sich in jeden neuen Mann direkt unsterblich verlieben und dann am Ende meist verlassen werden. Aufpassen, jetzt kommt richtiger Real Talk und einige True Facts von mir persönlich: 

Auch ich war so eine Frau! Manche verurteilen mich sicher auch dafür, dass ich für mein Alter relativ viele Beziehungen hatte. Im Prinzip war ich von meinem 13. bis zu meinem 22. Lebensjahr ständig mit irgendwelchen Männern zusammen. Manchmal fast ein Jahr. Manchmal nur ein paar Wochen. Eine Sache hatten sie aber alle gemeinsam: Sie haben mich verlassen. Jetzt ratet mal, wem ich die Schuld dafür gegeben habe? Richtig, der Männerwelt. Übrigens, das Muster zieht sich auch in die andere Richtung fort: Die Männer, die von mir abgeschossen wurden (was die wenigstens waren, aber trotzdem) hatten auch eine Gemeinsamkeit – sie waren zu sehr voller Liebe. Sie haben mich damit erdrückt oder ich konnte einfach nicht damit umgehen. Wieso? Meistens dachte ich, dass ich das einfach nicht verdient hätte.

 

Wie genau dein Selbstwert Einfluss auf diese Dinge hat, darüber sprechen wir mal in eine der nächsten Wochen, wenn das Thema „Gesetz der Anziehung“ oder „Self-Fullfilling Prophecy“ Thema sein wird. 

Dein Kontostand

 

Jetzt denkst du dir vielleicht: „Wie? Was hat mein Kontostand bitte mit meinem Selbstwert zu tun? Geld bestimmt doch nicht meinen Status!“
In Bezug auf die letzte Aussage gebe ich dir vollkommen recht. Zumindest was die Außenwirkung angeht. Auch hier seit wieder betont, dass du dich bitte niemals von anderen aufgrund deines Kontostandes, deiner Kleidermarke oder ähnlichem in eine Schublade stecken lässt. 

Kommt dir vielleicht eine der folgenden Situationen bekannt vor?

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Es ist gerade mal 2/3 des Monats rum, aber finanziell sieht es jetzt schon ganz schön eng aus, obwohl du sogar einen Bonus von deinem Arbeitgeber bekommen hast. Du fragst dich, wo das ganze Geld hin ist.

Du möchtest dir mal wieder einen richtig schönen Urlaub gönnen und beschließt dafür zu sparen. Du hast sogar schon einiges an Geld zusammen, doch dann kommt das neue iPhone auf den Markt und du überlegst eigentlich schon länger, dir ein neues Handy anzulegen, also plünderst du die Urlaubskasse.

Du „gönnst“ dir öfter Konsumgüter. Sei es Bücher, Kleidung, diverse Amazon-Bestellungen oder sonstiges. Die Sachen kosten im Einzelnen ja nicht viel und sie schenken dir immerhin einen kurzen Moment Glück, oder nicht?

Erkennst du dich in eine der Aussagen wieder? Was haben all diese Beispiele gemeinsam? 

Bei allen Beispielen bleibt das Geld nicht wirkliche lange bei dir. Vielleicht hast du auch das Gefühl, du hast es nicht verdient, viel Geld zu besitzen. Es geht ja schließlich allen Menschen so und du siehst wirklich keinen Punkt, den du von deinen Ausgaben streichen könntest.

Das Problem ist, dass viele Menschen mit Konsum eigentlich nur versuchen sich ein wenig inneren Frieden zu erkaufen. Du hast was Neues bestellt, es kommt an, du findest es toll und nach spätestens einer Woche schaust du es meistens nicht mehr an, weil du in der Zeit schon wieder was Neues bestellt hast. Wir rennen dem Glück hinterher und vergessen dabei den Moment zu genießen oder einfach mal in uns hinein zu hören, was wir in diesem Moment WIRKLICH brauchen.

Was ich mit den beiden Indikator-Beispielen aufzeigen will ist, dass es sehr wohl Zeichen in deinem Leben gibt, die dir verdeutlichen wollen, wie es dir wirklich geht. Signale, die du falsch interpretierst oder teilweise vielleicht sogar ignorierst. Puzzle-Teile, die zusammengefügt werden möchten. 

Als Selbstliebearchitektin arbeite ich immer gern symbolisch mit dem inneren Haus. Vielleicht ist an der ein oder anderen Stelle Wasser unter die Tapete gelaufen und es breitet sich langsam aus. Erst nur in einer Ecke, dann vielleicht eine ganze Wand und irgendwann ist auch das Nachbarzimmer betroffen. Je früher du für dich Signale wahrnimmst, umso geringer werden die Renovierungsarbeiten ausfallen. Umso leichter ist das Problem wieder behoben. 

Wenn du dich jetzt ggf. in dem ein oder anderen Beispiel wiedererkannt hast oder ein paar Puzzle-Teile in deinem Leben deutlicher aufleuchten, du aber nicht weißt, wie du damit umgehen sollst, dann buch dir doch gerne HIER ein kostenloses Gespräch mit mir und wir schauen gemeinsam, welche Sanierung in deinem inneren Haus notwendig sind.

Lass mir gerne ein Feedback in Form eines Kommentars oder gerne auch über die Sozialen Medien zum heutigen Blog-Beitrag da. Ich freue mich, dass du diesen Artikel gelesen hast und freue mich schon auf die zukünftigen Blog-Beiträge mit dir.

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